Montag, 24. Juni 2013
Du schaust in den Spiegel und fühlst dich gut. Ich sehe in den Spiegel und hasse mich.Das tue ich immer. Ich hasse das Fett, ich hasse mein Gesicht, meine Nase, meinen Mund, meine Ohren. Einfach alles. Ich hasse wie ich gehe, wie meine Oberschenkel aussehen, wie ich lache. Ich hasse, dass ich so schrecklich viel wiege, dass ich nicht dünn bin, dass mann meine Knochen nicht sieht. Ich hasse mich. Holt mich irgendwer aus meinem Körper ? Geb mir einen, der schöner ist, einen, den ich lieben kann.
Sonntag, 23. Juni 2013
''Bist dir ganz sicher, dass du das machen willst ?'' - ''Sicher.''
Da lagen sie nun. Meine blonde , bis vor kurzem noch bis zum Ellenbogen reichende, Haare. Doch ich habe nicht eine Sekunde daran gedacht sie doch zu behalten. Ich wollte sie nicht mehr, nicht mehr an mir. Jetzt sind sie so kurz, dass sie noch so grade an die Schulter kommen. Ich bereue es nicht. Mir egal was die Anderen morgen in der Schule sagen. Sie mussten weg. Sie hingen an mir wie Pech und Verderben. Jetzt fühlt es sich besser an. Und es ist besser.
Ich wünschte ich könnte mein Leben genauso einfach ändern wie meine Haare. Einfach alles los werden, mir die Last nehmen lassen und einfach noch das kleine 14-jähre Mädchen sein was ich eben noch bin. Ich weiß nicht viel mit meinem Leben anzufangen, stelle mir Fragen wo ich nie eine Antwort drauf bekommen werden und mir ist klar geworden, dass egal wie viele Menschen um mich herum sind, wir trotzdem alleine sind. Mein Leben ist kaputt. Gut, muss ich mit (über)leben. Es wird zwar nie wieder heil, doch vielleicht ein bisschen besser. Ich mag vielleicht entstellt sein und nicht gerade sehr geliebt, doch ich weiß, dass es ein paar Leuten da draußen noch viel beschissener geht als mir. Noch viel, viel beschissener. Am Ende ist alles ok. Doch wenn es nicht ok ist, dann ist es auch nicht das Ende. Glaubt an euch. Und wenn ihr es nicht tut, tue ich es. Ich gebe Nichts und Niemanden auf.Nicht wenn ich weiß, dass es funktionieren kann. Nichts unversucht lassen und kämpfen, kämpfen bis zum bitteren Ende.
Und am Ende hoffe ich einfach nur das sich jetzt alles ändert und ich irgendwann zurück blicken kann und mich sagen höre:''Verdammt. Was war das doch für'ne geile Zeit."
Mittwoch, 19. Juni 2013
Ich weiß nicht wieso und ich weiß nicht warum. Das Einzigste was ich weiß ist die Tatsache, dass ich heute zum zweiten mal im Freibad war. Genau erklären kann ich es mir auch nicht so recht, es muss wahrscheinlich daran gelegen haben, dass ich aus Liebe zu meinem Bruder mitgegangen bin. Zu meinem Glück waren heute nicht all zu viele Leute dort, besonders nicht Leute die mich hätten kennen können. Außerdem haben wir meinen Opa mit genommen. Es hätte also nichts und niemand das vermiesen können. Anfangs hatte ich doch noch etwas Angst. Ja, ich glaube Angst trifft es ganz passend. Ich war auch noch etwas geknickt nach dem Telepfonat mit Kalli, einem guten Freund meines Opas, das ich zufällig geführt habe als ich Opa abholen wollte und er noch am telepfonieren war. Der Arme tut mir leid. Es ist seit fast 6 Wochen wieder im Krankenhaus, weil er einen schlimmen Virus, nach einer Operation, im Fuß hat. Wahrscheinlich muss sein Fuß abgenommen werden und das hat mich doch schon etwas mit genommen, da ich ihn schon so lange kannte und er, als ich noch kleine war, mir immer Bonbon mit Brause innen drin gegeben hatte. Leider erinnere ich mich nicht mehr an die Marke. Aber ich glaube sie heißt Napoleon, sicher bin ich mir aber nicht.
Als wir dann nach 2 Stunden das Freibad verließen waren wir noch etwas bei Opa. Ich liebte es als kleines Kind und heute immer noch dort hinzu gehen, nicht so wie die ganzen anderen Teenies, die es mit jedem Mittel zu vermeiden zu den Großeltern gehen zu müssen.
Zuhause angekommen machte ich mich sofort an den Entwurf meines Basketballbrettes, das ich, bzw. mein Vater, über der Garge anbringen werde, wenn es fertig ist. Nachdem ich, meines Achtens, das perfekte NBA-Zeichen gezeichnet hatte, malte ich es auf das Brett, was mein Vater beim Schreiner extra anfertigen gelassen hatte. Nach fast 3 Stunden, in denen ich nur Ed Sheraan und One Republic behört habe, war ich zwar immer noch nicht ganz fertig, weil mit noch blau und rot fehlen, aber froh, dass das,was ich gemalt habe, richtig gut aussieht.
Im großen und ganzen kann ich sagen, dass heute ein ziemlich guter Tag seit langen gewesen war. Ich höre noch ne runde Drunk von Ed Sheraan zum einschlafen und hoffe, dass ich morgens den Tag überlebe.
Als wir dann nach 2 Stunden das Freibad verließen waren wir noch etwas bei Opa. Ich liebte es als kleines Kind und heute immer noch dort hinzu gehen, nicht so wie die ganzen anderen Teenies, die es mit jedem Mittel zu vermeiden zu den Großeltern gehen zu müssen.
Zuhause angekommen machte ich mich sofort an den Entwurf meines Basketballbrettes, das ich, bzw. mein Vater, über der Garge anbringen werde, wenn es fertig ist. Nachdem ich, meines Achtens, das perfekte NBA-Zeichen gezeichnet hatte, malte ich es auf das Brett, was mein Vater beim Schreiner extra anfertigen gelassen hatte. Nach fast 3 Stunden, in denen ich nur Ed Sheraan und One Republic behört habe, war ich zwar immer noch nicht ganz fertig, weil mit noch blau und rot fehlen, aber froh, dass das,was ich gemalt habe, richtig gut aussieht.
Im großen und ganzen kann ich sagen, dass heute ein ziemlich guter Tag seit langen gewesen war. Ich höre noch ne runde Drunk von Ed Sheraan zum einschlafen und hoffe, dass ich morgens den Tag überlebe.
Montag, 17. Juni 2013
Manchmal brauch ich es einfach. Einfach weg ans Meer, wenn auch nur für ein paar Tage. Kopf frei kriegen und die Seele baumeln lassen. Ich brauche das einfach mal so zwischendurch, denn letzter Zeit könnte ich einfach nur wahnsinnig werden. Ich würde am liebsten sterben, nur damit mich keiner mehr ansieht. Zum Glück haben mich meine Großeltern über's Wochenende mit nach Holland genommen.
Es gibt kein besseres Gefühl als die Füße ins Wasser zuhalten und raus auf's Meer zuschauen. Es lässt mich für einen Moment alles um mich herum vergessen und ich bedaure, dass das immer so schnell vorbei geht. Obwohl ich jedes Jahr so oft wie irgend möglich nach Holland fahre, bin ich doch immer traurig wenn die Tage vorbei sind und wir den Rücktritt antreten, aber bevor das geschieht erlebt man ja noch einiges. Man geht auf den Trödelmarkt, auf dem ich ein überaus bezauberndes Kleid im 80's-90's Style gefunden habe, oder man machte eine spontane Radtour, so wie ich es mit meinem Opa gemacht habe, als wir vom Strand nicht direkt zurück zum Campingplatz wollte. Es war für mich wie immer das größte Vergnügen etwas mit meinen Opa zu machen. Etwas, was ihn, und mich, glücklich macht.
Der nächste Tripp lies nicht lange auf sich warten, denn heute waren wir auf einen Ein-Tages-Ausflug, mit meinem Französischkurs und dem 10-ner Kurs, nach Brüssel gefahren, wo ich mir eine, schon längst überfällige, schwarze Hose und ein goldenes Collar gekauft habe. Natürlich durften Foto auch nicht fehlen. Die dreistündige Fahrt dahin, und zurück, waren noch nicht mal annähernd so quälend wie ich sie mir vorgestellt hatte.
Sylvia, die mit Abstand beste französisch Kurs- Sitznachbarin in diesem Universum, und ich hatte so viel mehr Spaß zu zweit, wie alle anderen 30 zusammen.
Ich schreibe ihren Namen deswegen, weil ich weiß, dass sie das hier lesen wird. Ich hätte nie gedacht das wir ,obwohl wir nicht mal in einer Klasse sind, so gute Freunde geworden sind. Ich bin ihr für so vieles Dankbar, dafür ,dass ich so viel mache, was ich mir so nie zugetraut hätte. Sie ist der Grund warum ich Sachen trage, und kaufe, die sich so nie getragen hätte. Sie ist nicht so wie die anderen Mädchen, die vor lauter Selbstzweifel zerfressen sind , auf Pink stehen,Justin Bieber hören und gleich jeden Trend hinterher rennt. Sie ist die Verkörperung vom perfekten Tanzen. Sie hat's einfach drauf mit dem Tanzen und sie kann sich, unfassbar aber wahr, gefühlte neunhunterachzichmillionensechshundertsiebenundneuzigtausenvierhuntereinundreisig Namen ihren 100 und 1ten Band merken. Mit Geburtsdatum. Sie verpasst mir ständig Ohrwürmer von Lieder ,von denen ich nie gedacht hätte ich könnte sie je in meinem Leben mögen. Sie hat das Kind in sich nicht verloren, scheißt auf die Meinung anderer und sie ist der verdammte Grund warum ich mich wenigstens in Chemie anstrenge. Mit ihr Abends zu skypen ist wie eine gute-Nach-Geschichte, sie veranlässt mich zu träumen. Die, und noch tausend andere, Gründe sind der Grund warum ich die Welt, jeden Tag auf's neue, umarmen könnte, weil ich so unglaublich glücklich bin sie jemals getroffen zu haben. Sie ist nicht perfekt, wie niemand es ist, dennoch ist sie perfekt in meinen Augen. Sie ist eine der Personen, die ich, obwohl sie kleiner sind, um ihren Körper beneide. Bei ihr passt wirklich alles zusammen. Der Oberkörper zu den Beinen. Der Kopf zur Frisur. Und das Absolute beneidenswerte an ihr ist ihr Bauch. Er ist so abnormal, unvorstellbar flach, das ich dann doch ehrlich sein muss und mir eingestehen muss, dass ich neidisch bin. Und das nicht zu knapp.
Danke dafür. Danke für alles, Sylvia.
P.S. ich liebe deine selbst geschriebenen Geschichten.
Es gibt kein besseres Gefühl als die Füße ins Wasser zuhalten und raus auf's Meer zuschauen. Es lässt mich für einen Moment alles um mich herum vergessen und ich bedaure, dass das immer so schnell vorbei geht. Obwohl ich jedes Jahr so oft wie irgend möglich nach Holland fahre, bin ich doch immer traurig wenn die Tage vorbei sind und wir den Rücktritt antreten, aber bevor das geschieht erlebt man ja noch einiges. Man geht auf den Trödelmarkt, auf dem ich ein überaus bezauberndes Kleid im 80's-90's Style gefunden habe, oder man machte eine spontane Radtour, so wie ich es mit meinem Opa gemacht habe, als wir vom Strand nicht direkt zurück zum Campingplatz wollte. Es war für mich wie immer das größte Vergnügen etwas mit meinen Opa zu machen. Etwas, was ihn, und mich, glücklich macht.
Der nächste Tripp lies nicht lange auf sich warten, denn heute waren wir auf einen Ein-Tages-Ausflug, mit meinem Französischkurs und dem 10-ner Kurs, nach Brüssel gefahren, wo ich mir eine, schon längst überfällige, schwarze Hose und ein goldenes Collar gekauft habe. Natürlich durften Foto auch nicht fehlen. Die dreistündige Fahrt dahin, und zurück, waren noch nicht mal annähernd so quälend wie ich sie mir vorgestellt hatte.
Sylvia, die mit Abstand beste französisch Kurs- Sitznachbarin in diesem Universum, und ich hatte so viel mehr Spaß zu zweit, wie alle anderen 30 zusammen.
Ich schreibe ihren Namen deswegen, weil ich weiß, dass sie das hier lesen wird. Ich hätte nie gedacht das wir ,obwohl wir nicht mal in einer Klasse sind, so gute Freunde geworden sind. Ich bin ihr für so vieles Dankbar, dafür ,dass ich so viel mache, was ich mir so nie zugetraut hätte. Sie ist der Grund warum ich Sachen trage, und kaufe, die sich so nie getragen hätte. Sie ist nicht so wie die anderen Mädchen, die vor lauter Selbstzweifel zerfressen sind , auf Pink stehen,Justin Bieber hören und gleich jeden Trend hinterher rennt. Sie ist die Verkörperung vom perfekten Tanzen. Sie hat's einfach drauf mit dem Tanzen und sie kann sich, unfassbar aber wahr, gefühlte neunhunterachzichmillionensechshundertsiebenundneuzigtausenvierhuntereinundreisig Namen ihren 100 und 1ten Band merken. Mit Geburtsdatum. Sie verpasst mir ständig Ohrwürmer von Lieder ,von denen ich nie gedacht hätte ich könnte sie je in meinem Leben mögen. Sie hat das Kind in sich nicht verloren, scheißt auf die Meinung anderer und sie ist der verdammte Grund warum ich mich wenigstens in Chemie anstrenge. Mit ihr Abends zu skypen ist wie eine gute-Nach-Geschichte, sie veranlässt mich zu träumen. Die, und noch tausend andere, Gründe sind der Grund warum ich die Welt, jeden Tag auf's neue, umarmen könnte, weil ich so unglaublich glücklich bin sie jemals getroffen zu haben. Sie ist nicht perfekt, wie niemand es ist, dennoch ist sie perfekt in meinen Augen. Sie ist eine der Personen, die ich, obwohl sie kleiner sind, um ihren Körper beneide. Bei ihr passt wirklich alles zusammen. Der Oberkörper zu den Beinen. Der Kopf zur Frisur. Und das Absolute beneidenswerte an ihr ist ihr Bauch. Er ist so abnormal, unvorstellbar flach, das ich dann doch ehrlich sein muss und mir eingestehen muss, dass ich neidisch bin. Und das nicht zu knapp.
Danke dafür. Danke für alles, Sylvia.
P.S. ich liebe deine selbst geschriebenen Geschichten.
Donnerstag, 13. Juni 2013
Ich war seit Langem, anderthalb Jahren ungefähr, mal wieder im Freibad. Nie wieder. Nie, nie, nie, nie wieder! Ich hab mich wie im Zoo gefühlt. Ich weiß, ich weiß, meine Narbe, die meine linke Flanke ziert, ist hässlich, scheußlich und grässlich. Mich aber deswegen anzugaffen wie die Hauptattraktion auf der Kirmes ist echt unnötig. Und dafür schäme ich mich einfach nur. Mehr als ein :''Baa, hast du das gesehen? Das ist echt ekelig!", hatten die ganzen Arschkrampen auch nicht drauf. Dennoch hatten sie Recht, mit dem was sie da sagten. Mir wurde hinterher gestarrt und mit dem Finger auf mich gezeigt. Ich wäre am liebsten verschwunden. Weit weg. Ganz weit weg, dort wo keiner mich kennt. Dort wo Fehler verzeihbar sind.
Ich wäre auch lieber jemand anderes. Jemand der dünner, hübscher und einfach nicht so ist ,wie ich es bin. Aber das bin ich nun mal nicht, ich bin ich, until i die. So ist das Leben, auch wenn ich gerne ein anderes hätte.
Dienstag, 11. Juni 2013
Sonntags. Immer Sonntags ersehne ich mir immer einen große Bruder oder einen besten Freund zum zocken. Einfach nur zocken. Den ganzen Tag lang. Nur zocken, dabei die kalte Pizza vom Vorabend, im Big-Shirt, Schlabberhose, Zottelfrisur, ungeschminkt und Cola aus der Büchse vorm Tv sitzen und zocken. Das Spiel spielt keine Rolle. Entweder einfach nur ballern, hüpfen, rennen oder was weiß ich. Da sitzen, einfach alles vergessen und hoffen das der Tag vielleicht doch mehr als 24 Stunden dauert. Genau das Selbe wünschte ich mir Gestern, letzten Sonntag und auch den Sonntag davor.
Aber genau da ich weiß, dass ich niemals einen großen Bruder bekommen werde ,oder einen besten Freund, werde ich einfach das, was ich nicht bekommen kann, meinem kleinen Bruder geben. Mit ihm Teenage Mutant Ninja Turtles schauen und zocken, zocken, zocken, auf den Geschmack von Cartoons und Action-Helden bringen und ihm beibringen wie man erfolgreicher Pokémontrainer wird.
- Und das alles machte mich zu dem was ich jetzt bin. Anders. Anders als die anderen Mädchen. Und weist du was ? Darauf bin ich stolz. Stolz nicht so zu sein wie sie, wie alle. Wenn jemand anders war, dann war ich es.Und es gibt eine Person da draußen, der ich genau für das danken will. Danke Opa, danke für alles. Danke für das erste Bayern-Trikot meines Lebens, das ich seit der dritten Klasse habe und es immer noch tragen kann, da du es mir in Übergröße geschenkt hattest. Ich möchte dir für so vieles Danke sagen, doch ich wüsste nicht wie es sagen sollte ohne anfangen zu heulen, denn du bist der wichtigste Mensch, in meinem Leben, auf dieser verdammten Welt, der egal wie anders ich war/bin immer an mich glaubt. Ich könnte jeden Abend heulen, wenn ich daran denken muss das du irgendwann nicht mehr da bist, da bist für mich. Du warst Derjenige der bei den Bundesjugendspielen auf der Tribüne stand und mir Mut gemacht hat, obwohl ich gegen die Anderen keine Chance gehabt habe. und du warst der Derjenige, der mich als Erstens im Krankenhaus besuchen kam nach meiner Operation. Du bist Derjenige der mir jeden Tag auf's neue zeigt was wirklich wichtig ist im Leben. Danke, danke das es dich gibt.
Montag, 10. Juni 2013
Draußen wird es immer wärmer. Die Hitze macht es mir unerträglich raus zu gehen. Es wird zu warm für die Weste überm, mit Absicht zu groß gekauftem, Sweater. Meine Harre muss ich auch schon wieder zusammen binden, sonst wird es einfach zu warm. Mit hohem Zopf seh ich zwar noch beschissener aus als sonst schon, aber naja, das ist nicht mein eigentliches Problem. Mein Problem ist es einfach das ich mich nicht in kurzer Hose zeigen kann.Es mag einerseits daran liegen das ich dafür zu schüchtern bin und andererseits einfach nur zu fett bin um mich in kurzer Hose zu zeigen. Ich hab mich daran gewöhnt nicht das tragen zu können was ich gerne tragen würde. Zumindest wünschte ich, ich tät es. Ich verdränge es höchstens, aber nur bis ich dann die anderen Mädchen sehe.
- Andere Mädchen haben lange, glatte Haare und auch im Regem sehen ihre Haare perfekt aus. Sie haben lange dünne Beine und ein wundervolles Lächeln. Sie sehen morgens auch ohne Schminke hübsch aus. Ihnen steht alles, von Hoodies bis Blazers, von Leggins bis Jogginghose. Sie sind einfach nur schön und auch fotogen. Selbst wenn sie auf Fotos eine Grimasse schneiden, sieht diese bezaubernd aus.
Naja, ich dagegen seh aus wie so'n Kartoffelsack. Deswegen traue ich mich auch nicht andere Leute anzusprechen und ganz besonders Jungs. Entweder läuft es darauf hinaus, dass ich stottre und rot werde oder nicht mal irgendwas hervorbringe und meine Hände anfangen zu schwitzen und dann so nass sind als ob ich grade in Wasser gefasst habe. Deswegen meide ich es mit Leuten zu sprechen die ich nicht kenne, zumindest tue ich mich damit sehr schwer. Mir fehlt halt das Selbstbewusstsein und das nötige Know-How für so etwas. Aber ich komme damit ganz gut klar, noch. Im Moment gibt es eh was wichtigeres, denn mein Leben läuft grad echt nicht so wie es sollte. Wer hätte das gedacht. In der Schule geht grad echt alles schief, zu Hause ist zum kotzen und ,mein persönlich größtes Problem, es wir Sommer. Er kommt immer näher und näher und ich verlier und verlier keine Kalorien, aber das wird noch, ich arbeite daran. Das klappt schon, irgendwie. Irgendwie bestimmt. Es muss einfach klappen.
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