Freitag, 4. Oktober 2013

Wollt auch so gern dünn sein

Und dann stehst du vor dem Spiegel und fragst dich mit Tränen in den Augen, was so falsch an dir ist und findest nach und nach mehr Fehler, immer mehr was falsch ist. Schon wieder heulend im Bad zusammengebrochen, läuft ja anscheinend echt super mein Leben. Ich hasse mich. Am liebsten würd ich mit ner Schere mein ganzes Fett, das mir so am Bauch rumschwabbelt, abschneiden. Ich hätte gerne Oberschenkel, die sich nicht berühren, einen Bauch, den ich nicht einziehen muss, wenn ich sitze. Würd mir gerne Sachen kaufen, die mir passen und Jeans, wo ich meine Oberschenkel nicht rein zwängen muss.

würd auch gern so aussehen

Sonntag, 29. September 2013

Yo, ist mir eigentlich ja ziemlich egal

Da hatte ich einmal, nach verdammt langer Zeit, gedacht ich könnte mal jemanden was anvertrauen, was mich schon lange geschäftig und regelrecht verrückt macht. Ich wollte es jemanden sagen, der mich versteht, der mein Denken nachvollziehen kann und naja, eigentlich labber ich ja voll die scheiße. Ich wollte es nicht K erzählen, die würde dann sagen sie habe Recht gehabt, N schon gleich dreimal nicht, denn er ist ihr bester Freund und Jay ist in solchen Sachen irgendwie einfach unnützlich. Also wollte ich es Syl erzählen, denn sie würde mich verstehen. Tja, falsch gedacht. ich hab ihr einfach nur geschrieben ich müsse ihr was erzählen, so ganz im Vertrauen, weil sie ja meine beste Freundin ist und so. Auf einmal fing sie dann an mich voll anzumachen. Ich würde ja immer nur an mich denken, sie wäre mir ja scheiß egal sein, sie dürfe ja nie recht haben, sondern immer nur ich, ich würde sie vor allen schlecht machen und immer beleidigen. Naja, dann hab ich mir nur gedacht: Yo, halt die Fresse. Das war auch schon alles, was ich mir dazu gedacht habe und jetzt haben wir seit einer Woche nicht mehr Abends, wie immer über Skype, geschrieben.Mir soll's doch eigentlich egal sein. Und ja, mir ist es auch irgendwie egal, sie ist, oder bzw. war, was weiß ich, meine beste Freundin, zumindest dachte ich das immer, und es ist mir egal. Mh, hört sich kompliziert an, ist aber so. Ach, mir soll's sogar rechtens sein, ich kann so wenigsten mal in Ruhe die ganzen 8 Staffeln von Bones gucken. Und ich gucke das nicht nur, weil der FBI-Argent so verdammt gut, sehr untertrieben, aussieht , sonder weil mich die Anthropologie und dieses ganze kriminal Zeug mich verdammt sehr interessiert. Ich will später mal zu Polizei und Gangster jagen oder als Astronautin ins All. Vielleicht werd ich das ja noch, aber bis dahin, muss ich erstmal mein Leben in der Griff bekommen und ums Überleben kämpfen.

Freitag, 27. September 2013

So wie an manchen Tagen

Bin heute Zug gefahren. Hab mir gewünscht, dass ich vom Bahnsteig kippe und mich der Zug überrollt. Wär bestimmt besser gewesen. Hätte eh keine Sau gemerkt.Nur ein, zwei Schritte und ich hätte das Alles hier hinter mir gelassen. Es hätte dann nichts mehr ne Rolle gespielt. Es lief wie ein Film vor mir ab, wie ich einfach einen großen Schritt machen, der Zug angerollt kommt, keiner hinsieht und erst dann einer reagiert, wenn es schon längst zu spät wäre. Vielleicht ist das auch der Grund, warum es mir heute so beschiessen geht. Bin in verdammt schlechter körperlichen so wie geistiger Verfassung. Ich hab die Nase zu, huste, höre mich an wie ein Nielpferd aus LSD und hab Kopfschmerzen. Hab im Kopf laute Stimmen und Gedanken. Versuche das Alles mit lauter Musik übertönt zu bekommen. Es klappt auch. Ein bisschen zumindest. Zwar nicht gerade produktiv bei Kopfschmerzen, aber who cares ? Es ist so wie an manchen Tagen, an denen ich mir am liebsten den Kopf aufschneiden würde, alles was mich beschäftigt, belastet und fertig macht raus hohlen und dann einfach unbeschwert einschlafen. Für immer, nie wieder aufwachen.Alle könnten mich dann so am Arsch. Die ganze Scheiße hier würde nicht mehr kümmern. Die ganzen Menschen, die mir was bedeuten, wären mir einfach egal, hauptsache ich müsste nicht mehr ich sein. Es gibt so wenig Meschen, die begreifen, wie schwer es ist, sie selbst so sehr zu hassen, dass man sich sein Herz eigenhändig rausreißen würde, nur um endlich das zu sein, was man sich so sehnlichst erwünscht. Dünn und hübsch ...