Freitag, 27. September 2013
So wie an manchen Tagen
Bin heute Zug gefahren. Hab mir gewünscht, dass ich vom Bahnsteig kippe
und mich der Zug überrollt. Wär bestimmt besser gewesen. Hätte eh keine
Sau gemerkt.Nur ein, zwei Schritte und ich hätte das Alles hier hinter
mir gelassen. Es hätte dann nichts mehr ne Rolle gespielt. Es lief wie
ein Film vor mir ab, wie ich einfach einen großen Schritt machen, der
Zug angerollt kommt, keiner hinsieht und erst dann einer reagiert, wenn
es schon längst zu spät wäre. Vielleicht ist das auch der Grund, warum
es mir heute so beschiessen geht. Bin in verdammt schlechter
körperlichen so wie geistiger Verfassung. Ich hab die Nase zu, huste,
höre mich
an wie ein Nielpferd aus LSD und hab Kopfschmerzen. Hab im Kopf laute
Stimmen und Gedanken. Versuche das Alles
mit lauter Musik übertönt zu bekommen. Es klappt auch. Ein bisschen
zumindest. Zwar nicht gerade produktiv bei Kopfschmerzen, aber who cares
? Es ist so wie an manchen Tagen, an denen ich mir am liebsten
den Kopf aufschneiden würde, alles was mich beschäftigt, belastet und
fertig macht raus hohlen und dann einfach unbeschwert einschlafen. Für
immer, nie wieder aufwachen.Alle könnten mich dann so am Arsch. Die
ganze Scheiße hier würde nicht mehr kümmern. Die ganzen Menschen, die
mir was bedeuten, wären mir einfach egal, hauptsache ich müsste nicht
mehr ich sein. Es gibt so wenig Meschen, die begreifen, wie schwer es
ist, sie selbst so sehr zu hassen, dass man sich sein Herz eigenhändig rausreißen würde, nur um endlich das zu sein, was man sich so sehnlichst erwünscht. Dünn und hübsch ...
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